6. Juni 2009 · 06:51
Disco (Schluss)
Eine Hupe und ein schrilles Lachen und Gebrüll von irgendwoher, das war die Nacht.
Frauen mit Tränengasspray in der Tasche, letzte Trinker im Dialog mit den eigenen renitenten Füßen: sonst alles leer.
Wie in diesem Western, wo einer in der Mittagshitze den menschenleeren Weg entlangzuckelt, um zu gucken, wer ihm was will.
So eine Nacht wieder. Sie zog sich und war ohne Geschichten, nirgends ein Prinz. Geh heim.
Morgen wieder, sagt sie, morgen ist auch eine Nacht.
Bisschen was erleben: am eigenen Leib. Den Körper fliegen lassen und dann über den Absturz lachen, das war der Trick. Das war die Kunst. Lachen war wichtig, lachen und es von vorn versuchen, weil: das wäre doch gelacht.
