„the truth is out there“

Einmal mehr

15. Mai 2009 • 18:04

Helle Empörung, blanker Zynismus, schierer Aktionismus, signalisierte Gesprächsbereitschaft, der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal (nie sagt jemand, warum der letzte Platz immer leer bleibt), das zeitnahe Öffnen eines Zeitfensters und die auf Hochtouren laufenden Ermittlungen, bei denen die Ermittler dennoch oft im Dunkeln tappen (und sich dann vielleicht auch dunkel empören), das alles gehört – einmal mehr – zur Sprache der Berichterstatter.
Und jetzt ist gut. Aber es nervt, wenn auch Journalisten mit der Sprache umgehen, als wär sie ein mit Ramsch gefüllter Kleiderschrank, aus dem man jeden Morgen das olle Ding herauszieht, das man abends da hineingeworfen hat.
Und morgen gibt's einen Mix aus Sonne und Wolken.
Danke für Ihre Einschätzung.