Fisch/in
1. März 2009 • 19:11
Was wäre, wenn ... ist ein beliebtes Gedankenspiel, wenn plot- und phantasiemäßig mal wieder nichts geht. Ein Ausflug in die liebe Tierwelt hat die Erkenntnis gebracht, dass die Männchen der Blaukopf-Lippfische (Thalassoma Bifasciatum) sich einen Harem von bis zu zwölf Weibchen halten, geschenkt. Jedoch: Schwimmt das Männchen dereinst den Weg aller Fische, passiert etwas mit dem größten Weibchen des Harems: es verwandelt sich in ein Männchen und fängt an, den Rest der Sippe zu befruchten. Na, das haben Sie vielleicht gar nicht gewusst, wie so ein Tier vor lauter Schmerz oder Freude in die Natur eingreift.
Allerdings ist Thalassoma Bifasciatum nichts gegen den gerade neu entdecken Psychedelic Bouncing Fish, der sein Dasein hüpfend wie ein Gummiball verbringt.
Was wäre, wenn man die kreuzt? Das könnte wiederum nur Heinz Erhardt beantworten, in Abwandlung seiner Ballade vom Berg, der diesmal aber nicht ins Meer fällt, sondern nur zugucken kann, wie lauter Blaukopf-Weibchen sich mühen, bei psychedelischen Hüpfern für Fortbestand zu sorgen – »unter Donnern und Blitzen ... na das würd spritzen.«