23. November 2009 · 14:31
Over.load
Känguru vermöbelt Australier
Känguru will Hund ertränken
Es handelt sich um dasselbe Tier.
Sinnfrei herumklickend kann man sich wirklich die Frage stellen, was denn plötzlich mit den Kängurus los ist, bis man halt kapiert: ein Känguru, zwei Redakteure. Sodann kann man Argumente gegen einen Spaziergang sammeln, weil der Newsfeed nicht nur, wie jeden Tag, vor schweinegrippefreundlichen ungewaschenen Händen, sondern heute sogar vor dem Atmen warnt, genauer: vor dem Luftholen in schafreicher Gegend, in der die Spaziergänger-Seuche droht, die aber weder von Schweinen noch von Kängurus, sondern von Schafen kommt. Leben ist lebensgefährlich. Sodann denke man an Frank Schirrmacher: »Das Verhältnis meines Gehirns zur Informationsflut ist das der permanenten würdelosen Herabstufung.« Oder man liest eine Replik und freut sich sehr über den dort zitierten Satz von Clay Shirky: »The problem is filter failure, not information overload«.
Update: Noch was im Beutel
Rabiates Känguru will Hund ertränken
Dagegen:
Aufgewecktes Känguru geht zum Angriff über
"Kamikaze Känguru" ging zum Angriff über
«Es war ein Schock, denn es war ein Känguru»
